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X-Rail | Datenblatt
LEBENSDAUERBERECHNUNG
Lebensdauerberechnung für die N/P-Serie Die Berechnung der Lebensdauer kann nur für Schienen mit nitrierten Laufflächen durchgeführt werden, für die die dynamische Tragzahl (C) angegeben ist. Die dynamische Tragzahl C ist eine konventionelle Variable, die einer Nennlebensdauer von 100 km entspricht. Die einzelnen Läuferwerte finden Sie auf Seite 21. Die folgende Formel (siehe Abb. 64) verknüpft die berechnete theo retische Lebensdauer mit der dynamischen Tragzahl und der äquivalenten Belastung:
L km = theoretische Lebensdauer (km) C = dynamische Tragzahl (N) P = angewandte äquivalente Last (N) f c = Kontaktfaktor f i = Anwendungskoeffizient f h = Hubfaktor
C P
f c f i
L Km = 100km · ( ––– · ––– · f h ) 3
Abb. 64
Die äquivalente Last (P) entspricht in ihrer Wirkung der Summe der gleichzeitig auf einen Läufer wirkenden Kräfte. Sind diese verschiedenen Lastkomponenten bekannt, berechnet sich P wie folgt:
P a C 0ax
P = P r + (
) · C 0rad
Abb. 65
Hier wird davon ausgegangen, dass die äußeren Belastungen über die Zeit konstant sind. Kurzzeitige Belastungen, die die maxi malen Tragzahlen nicht überschreiten, haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Lebensdauer und können daher vernachläs sigt werden. Der Kontaktfaktor (fc) gilt für Anwendungen, bei denen mehrere Läufer über denselben Schienenabschnitt laufen. Wenn sich zwei oder mehr Läufer über denselben Punkt einer Schiene bewegen, muss der Kontaktfaktor gemäß Tabelle 52 in der Formel zur Berechnung der Lebensdauer berücksichtigt werden.
Anzahl der Läufer
1
2
3
4
f c
1
0,8
0,7
0,63
Abb. 52
Der Anwendungskoeffizient (f i ) berücksichtigt die Betriebsbedingungen bei der Berechnung der Lebensdauer. Er wird wie in der folgenden Tabelle beschrieben bestimmt:
fi
Keine Stöße oder Vibrationen, sanfte Richtungswechsel bei niedrigen Frequenzen; saubere Betriebsbedingungen; niedrige Geschwindigkeiten (<1 m/s)
1 – 1,5
Leichte Vibrationen, durchschnittliche Geschwindigkeiten (1–1,5 m/s) und eine mäßige Häufigkeit von Richtungswech seln. Stöße und Vibrationen, hohe Geschwindigkeiten (> 1,5 m/s) und hochfrequente Richtungsänderungen; extreme Versch mutzung
1,5 – 2
2 – 3,5
Abb. 53
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