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X-Rail | Datenblatt

■ T+U-System

Behebt axiale Parallelitätsabweichungen zwischen zwei Schienen Wenn zwei parallele Schienen auf Oberflächen montiert werden, die nicht axial parallel sind, führt dies zu einer extre men Belastung der Läufer, wodurch deren Lebensdauer er heblich verkürzt wird. Durch die Kombination von geformten und flachen Laufflächen ist es möglich, axiale Abweichun gen in der Parallelität der Montageflächen ohne zusätzliche Änderungen an diesen Flächen auszugleichen. T+U-Schie nen lösen diese Ausrichtungsprobleme auf einfache Weise und schaffen ein wirtschaftliches paralleles Schienensystem. Bei einem T+U-System nimmt der Schlitten in der T-Schiene axiale und radiale Lasten auf und führt die Bewegung. Die U Schiene, die seitliche Bewegungsfreiheit zum Ausgleich von Abweichungen hat, nimmt nur radiale Lasten auf.

Abb. 55

Maximaler/minimaler Versatz U-Schienen haben flache, parallele Laufflächen, die eine freie seitliche Bewegung der Läufer ermöglichen. Die maximale Freiheit, die ein Läufer in der U-Schiene bieten kann, wird anhand der Werte S 1 und S 2 berechnet (siehe Abb. 56, Tab. 47 und die Formel in Abb. 57). Ausgehend vom Nennwert B nom gibt S 1 die maximal zulässige Bewegung in die Schiene hinein an, während S 2 den maximalen Versatz, der zur Außenseite der Schiene versetzt ist, darstellt. Ist die Länge der Führungsschiene bekannt, kann die maximal zulässige Winkelabweichung der Montagefläche (Abb. 58 und Tab. 48) berechnet werden. In diesem Fall kann sich der Schlitten in der U-Schiene frei von der innersten Position S 1 zur äußersten Posi tion S 2 bewegen.

S 2

S 1

B min

B max

B nom

Abb. 56

Läufer-Typ

S 1 [mm]

S 2 [mm]

B min [mm]

B nom [mm]

B max [mm]

CESU30 / CEXU30

0,8 0,6

1,0 0,6

27,15 20,5 28,35 35,50

27,95

28,95

CEP30

21,1

21,7

CEN40 / CES40 / CEX40

1,6

1,6

29,95 37,25

31,55

CESU45 / CEXU45

1,75

1,75

39

Abb. 47

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